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Veröffentlichungen
Einladung zu einer Pressekonferenz der IMÖ PDF Print E-mail
Written by Administrator   
Tuesday, 26 September 2017

Pressekonferenz der IMÖ

den 2. Oktober, 10:00 Uhr im Presseklub Concordia,

Bankgasse 8, 1010 Wien


Last Updated ( Tuesday, 26 September 2017 )
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IMÖ Fragenkatalog an Parteichefs PDF Print E-mail
Written by Administrator   
Tuesday, 26 September 2017


IMÖ Fragenkatalog an Parteichefs



Von den rund 700.000 Musliminnen und Muslimen in Österreich sind sehr viele österreichische Staatsbürger /innen. Sie bilden damit eine bedeutende Wählergruppe und verfolgen den Wahlkampf mit großem Interesse. Denn ähnlich wie bei der Wahl zum Bundespräsidenten 2016 geht es um eine Richtungsentscheidung, von der sich Musliminnen und Muslime besonders betroffen fühlen.

Im Wahlkampf ist das Thema Islam sehr präsent. Viele Musliminnen und Muslime haben aber bisher den Eindruck, dass in den Debatten über die Terrorgefahr, Islamismus und Flüchtlinge komplexe Thematiken zu wenig differenziert behandelt werden. Pauschalierende  Zuschreibungen über „den Islam“ und „die Muslime“ sind die Folge.  Populistisch zu Feindbildern überzeichnet verstärken sie Ängste und Ressentiments und gefährden den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Viele Musliminnen und Muslime haben bisher den Eindruck, dass vor allem über sie und nicht mit ihnen geredet wird. Damit wird die Chance auf eine Versachlichung der Debatte vertan. Viele Fragen bleiben offen.

Die Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen hat in diesem Kontext zentrale Fragen gesammelt, um sie den Spitzenkandidatinnen und – kandidaten der verschiedenen Parteien vorzulegen und die Antworten zu veröffentlichen. Auf diese Weise wollen wir einen Beitrag zu einer fundierten Wahlentscheidung und zu einer Verbesserung der politischen Auseinandersetzung leisten. Die Islamische Glaubensgemeinschaft begrüßt und  unterstützt diese zivilgesellschaftliche Aktion. Nach  ihrem Motto „Integration durch Partizipation“ setzt sich die IGGÖ immer für die politische Teilhabe innerhalb des demokratischen Rechtsstaates ein und ruft zur Wahlbeteiligung auf.

Last Updated ( Friday, 29 September 2017 )
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"Ein Verbot bedient die Propaganda der Extremisten" PDF Print E-mail
Written by kurier.at   
Tuesday, 23 August 2016

"Ein Verbot bedient die Propaganda der Extremisten"

AMINA BAGHAJATI
Foto: KURIER/Franz GruberBaghajati hegt „keine Sympathien“ für Gesichtsschleier.

In Berlin und Wien werden Regeln für Verschleierung diskutiert. Carla Amina Baghajati hält Verbot für falsch.

Carla Amina Baghajati, 50, trat 1989 vom Christentum zum Islam über. Die gebürtige Deutsche, Buchautorin und vierfache Mutter ist die Frauenbeauftragte der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich. Mit dem KURIER sprach sie über die Sinnhaftigkeit eines Burka-Verbots.

KURIER: Was halten Sie von einem "Burka-Verbot", also einem Verbot der Vollverschleierung, wie es in Deutschland und Österreich diskutiert wird?

Carla Amina Baghajati: Ich persönlich habe keine Sympathien für den Gesichtsschleier und auch innermuslimisch wird der Gesichtsschleier von Frauen sehr emotional gesehen. Der Tenor dabei ist eher ablehnend. Es heißt, das bringt uns allen noch mehr Probleme, das löst starke Aversionen aus.

Ein Verbot des Gesichtsschleiers finde ich kontraproduktiv in mehrfacher Hinsicht. Wir haben in Österreich eigentlich keine Burka-Trägerinnen. Bei dem Wort Burka läuft bei jedem der selbe Film ab, auch bei Muslimen: Taliban, Unterdrückung, Benachteiligung. Frauen mit Gesichtsschleier sind eine verschwindende Minderheit, am ehesten sieht man sie bei uns als Touristinnen in der Kärntnerstraße oder in Zell am See und ich frage mich, ob eine Wirtschaftspartei (ÖVP, Anm.) die wirklich vergraulen will.

Was spricht noch gegen ein Verbot?

In der Bevölkerung gibt es Verunsicherung nach jedem Terroranschlag, auch in der muslimischen, und es gibt auch eine gewisse Ratlosigkeit. Bei einem Burka-Verbot geht es darum, gewisse Teile der Bevölkerung zu bedienen, indem man Stärke zeigt, aber es ist eher ein zweifelhafter Katalysator für diffuse Ängste gegen "die Muslime".

Bei einem Verbot gibt es auch immer Solidarisierungseffekte und da erreicht man dann das Gegenteil von dem, was man wollte. Ein Verbot ist zudem gedacht als Ansage gegen islamistisches Gedankengut, bedient aber gerade die Propaganda extremistischer Gruppen: "Seht, wir sind ausgegrenzt, der Westen misst bei der Religionsfreiheit mit zweierlei Maß."In Österreich gibt es durch ein Urteil des Obersten Gerichtshofes außerdem eine Handhabe. (Der OGH hatte Anfang Juli die Klage einer Muslima abgewiesen, die gekündigt worden war, weil sie bei ihrer Arbeit in einer Notariatskanzlei Gesichtsschleier tragen wollte, Anm.) Der OGH stellte fest, dass die Angestellte zwar nicht wegen eines Kopftuches schikaniert werden durfte, hat dem Arbeitgeber aber recht gegeben, dass ihr Gesichtsschleier einen Kündigungsgrund bilden dürfe. Ein generelles Verbot riecht nach Populismus.

Wie sehen Muslime derartige Debatten?

Die Debatte um ein Verbot des Gesichtsschleiers ist innermuslimisch eine Chance, einen Diskurs zu führen. Das funktioniert besser als Verbote. Es ist dabei aber wichtig, manche Argumente der Befürworter des Gesichtsschleiers entschieden in die Schranken zu weisen, wenn es etwa heißt: "Das Gesicht einer Frau bringt Unruhe in die Gesellschaft, weil sie so schön ist."

In Frankreich, wo es bereits ein Burka-Verbot gibt, gibt es Schätzungen zufolge 2000 voll verschleierte Frauen.

In Österreich gibt es Trägerinnen von Gesichtsschleiern in größeren Städten, es gab eine Zeit, da gab es etwa in Graz mehr als in Wien. Ich kenne persönlich aber mehr Frauen, die den Gesichtsschleier abgelegt haben, als solche, die sich entschieden, ihn aufzusetzen.

Welche Gründe hatten die?

Das waren oft Frauen, die konvertiert waren und aus einem spirituellen Bedürfnis heraus Regeln sehr streng ausgelegt haben. Sie haben dann an den Reaktionen gemerkt, ich tue dem Image des Islam und dem Islam an sich nichts Gutes. Und eine Vollverschleierung ist auch nichts, was unbedingt vorgeschrieben ist. Ich kenne eine Konvertitin, die wurde nach dem Verlassen eines Geschäftes von der Polizei empfangen, weil eine Verkäuferin gedacht hatte, die Frau habe etwas gestohlen. Die Frau verzichtete von da an auf den Gesichtsschleier.

(kurier) Erstellt am 
Was es mit islamischen Begräbnissen auf sich hat PDF Print E-mail
Written by religion.ORF.at   
Wednesday, 17 August 2016

Was es mit islamischen Begräbnissen auf sich hat

Nach den Attentaten in Deutschland und Frankreich wurden unter Muslimen Stimmen laut, den Mördern ein islamisches Begräbnis zu verweigern. Diese Entscheidung erntete auch Kritik.

Der Osnabrücker Religionssoziologe und Islamexperte Rauf Ceylan wendet sich in der jüngsten ZEIT-Beilage „Christ & Welt“ gegen das Vorhaben von Moscheegemeinden, den Attentätern von Würzburg und Ansbach in Deutschland sowie im französischen Rouen eine islamische Bestattung zu verweigern. Mohamed Abu El Qomsan, Bayern-Beauftragter des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD) hatte sich dafür ausgesprochen, dass Attentätern sowohl ein Begräbnis auf einem islamischen Friedhof als auch eine islamische Zeremonie verweigert werden sollte. Laut Ceylan entspricht das auch der Mehrheitsmeinung unter Muslimen.

„Schwerste Sanktion des Islams“

Allerdings trifft diese „schwerste Sanktion des Islams“ laut Ceylan vor allem die Hinterbliebenen. „Familien sollten nicht mitbestraft werden. Sie sind schon bestraft genug“, sagt er. Die Moscheen hätten nur diese Möglichkeit, um die geforderte Distanzierung vom Terror zum Ausdruck zu bringen. Islamische Theologen und Seelsorger sollten aber ihre Position überdenken, so der Wissenschaftler, der als Sohn kurdischer Migranten in Duisburg geboren wurde.

Grabstein am islamischen Friedhof im Zentralfriedhof

APA/Herbert Pfarrhofer

Grabstein auf dem islamischen Teil des Wiener Zentralfriedhofs

Wendet sich jemand vom Islam ab, ist die nichtislamische Bestattung logische Folge. Islamistische Attentäter hingegen würden sich dezidiert als Muslime verstehen. Ihre Schuld vergrößere sich zwar dadurch, dass sie sich für ihre Verbrechen auf Gott berufen, aber „auch schlechte Muslime bleiben Muslime“, so Ceylan.

Imam: Nicht in IS-Duktus fallen

Tarafa Baghajati, Imam und Obmann der Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen gibt im Gespräch mit religion.ORF.at Ceylan insofern Recht, als auch er sagt, dass niemand jemand anderem absprechen könne, Muslim zu sein. Zudem müsse die islamische Community darauf achten, nicht in den Duktus der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) zu geraten, die stets in „gläubig“ und „ungläubig“ unterteile. Der IS rechtfertigt seine Taten scheinbar theologisch durch den Kampf gegen Ungläubige.

Die Position des ZMD sei aber vollkommen richtig, so Baghajati. Denn als offizielle Vertretung der Muslime könne man islamistische Attentäter nicht durch ein muslimisches Begräbnis würdigen. Er wendet sich aber gegen ein generelles Verbot und würde es der Familie überlassen, eine islamische Zeremonie abzuhalten. Denn dazu braucht es im Islam keinen Geistlichen, auch nahe Verwandte können die Gebete leiten.

Tarafa Baghajati

ORF/Marcus Marschalek

Tarafa Baghajati

Eine neue Dimension nach dem Tod

Grundsätzlich beginne mit dem Eintritt des Todes eine neue Dimension, in der die Beziehung zu den Menschen abbreche und nur die zu Gott übrigbleibe. „War jemand ein guter Mensch, ist er vor Gott gut, wenn er schlecht war, schlecht. Punkt“, sagt Baghajati. Wie jemand zu Tode kommt oder begraben wird, sei letztlich irrelevant, so Baghajati. Für die Gemeinschaft allerdings sei es von großer Bedeutung, wie und ob jemand begraben werde. Denn wie die Seele die Zeit zwischen dem Tod und dem Tag des jüngsten Gerichts verbringe, wisse niemand, daher werde für sie gebetet, so der Imam.

Im Islam wird die ordnungsgemäße Beerdigung Verstorbener als wichtig erachtet, da die Toten nach muslimischer Auffassung zu Allah zurückkehren. Bereits die sterbende Person wird mit Gebeten auf ihrem Weg begleitet. Nach dem Eintritt des Todes wird der Leichnam von Glaubensangehörigen rituell gewaschen. Männer werden von einem Mann, Frauen von einer Frau dreimal mit heißem Wasser und Seife gewaschen.

Danach wird die Person eingekleidet beziehungsweise in Tücher gehüllt. Darauf erfolgt die rasche Bestattung. Der Tote liegt dabei auf der rechten Seite und blickt Richtung Mekka. Muslimische Friedhöfe sind so angelegt, dass die Gebetsrichtung eingehalten werden kann. Die einzig gültige Art der Bestattung im Islam ist die Erdbestattung - möglichst ohne Sarg.

Islamische Gräber am islamischen Friedhof in Wien 23.

IGGiÖ

Der islamische Friedhof im 23. Bezirk in Wien

Rasche Beisetzung am Ort des Todes

Der Islam empfiehlt die Beisetzung innerhalb von 24 Stunden am Ort des Todes. Seit einigen Jahren gibt es in Österreich eigene islamische Friedhöfe und muslimische Abteilungen innerhalb anderer Friedhöfe. Hierzulande sind mindestens 48 Stunden Wartezeit vor der Beerdigung, sowie ein Sarg vorgeschrieben. Hier wird häufig auf naturbelassene Weichholzsärge zurückgegriffen.

Ließen sich lange Zeit Muslime in ihre Heimatländer oder die ihrer Eltern überführen und dort begraben, steigen die Bestattungen an den Orten, wo ein Großteil der Lebenszeit verbracht wurde. Für die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ) sind die islamischen Friedhöfe deshalb auch ein Zeichen der Integration.

Die Ächtung Verstorbener hat übrigens eine lange Tradition. In der Antike wurden Namen und Bildnisse verhasster Personen aus Schriften und Darstellungen entfernt, um deren Andenken zu zerstören. Auch im Römischen Reich wurde die „Damnatio memoriae“ (lateinisch für „Verdammung des Andenkens“) praktiziert.

Nina Goldmann, religion.ORF.at

Arabic: Friday speech (Freitag Predigt) 08.07.2016 PDF Print E-mail
Written by Tarafa Baghajati   
Sunday, 10 July 2016


طرفة بغجاتي: فقه الجهاد و الإستشهاد بين التخوين و التكفير


خطبة الجمعة في مسجد الشورى في العاصمة النمساوية ڤيينا بتاريخ 8/7/2016 - 3 شوال 1437
السبب المباشر للخطبة: عمليات التفجيرات الإنتحارية الأخيرة في اسطنبول و بغداد و دكا (بنغلادش) و آخرها الإعتداء على حرم رسول الله في المدينة المنورة على صاحبها أفضل السلام. 
الأسئلة و الأفكار المطروحة:
- لماذا يتهرب كل فريق من مسؤوليته و يلقي اللوم على الفريق الآخر؟
- أي فكر هذا يستطيع أن يقنع الشباب بأن هذا العمل هو استشهادي بل و أسرع طريق إلى الجنة
- الفهم الأعوج لمبدأ: من اجتهد فأخطأ فله أجر - هل للمجتهد في سفك الدماء أجر أم ألف وزر؟
- الموقف من استهداف المدنيين بغضرالنظر عن دينهم و قوميتهم و مذهبهم و طائفتهم!
- دور العائلة في تربية الأطفال و الشباب و ضرورة تعزيز السلم في الخطاب الإسلامي!
- أمثلة من آيات الجهاد التي لا تعني بالضرورة جهاد الحرب و السلاح

https://www.youtube.com/watch?v=csjLgXoKfGQ

 

Tarafa Baghajati

 

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