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Islamfeindlicher Angriff in Graz - Stellungnahme der
Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen
Zu: http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/3013815/schweinekoepe-moschee-bauland-abgelegt.story
Das Ablegen
von Schweineköpfen und Besudeln mit Blut am Bauplatz der neuen Moschee in Graz
war sicherlich kein “Lausbubenstreich”. Dahinter steht eine klare rassistische
und islamfeindliche Botschaft. Als solche soll sie auch bezeichnet und
verurteilt werden.
Das
wichtigste für Muslime ist, bei aller Betroffenheit und Sorge Besonnenheit zu
bewahren. Sich nicht provozieren lassen ist hier die oberste Prämisse!
Den Muslimen sollte klar sein: Wer sich
provozieren lässt, hilft diesen Rechtsextremisten bei der Erreichung ihrer
Ziele!
Dieser
Angriff in Graz sollte nicht als "Ausländerhetze" oder "Fremdenfeindlichkeit"
registriert werden, sondern ist als ein rassistischer und islamfeindlicher Akt
einzuordnen. Muslime sind keine Fremden, sondern ein Teil Europas und Österreichs,
wer sie rassistisch behandelt greift die gesamte Gesellschaft an.
Derartige geistige Brandstiftung stellt eine Gefahr für die
gesamte Gesellschaft und nicht nur für Muslime dar; sie zu bekämpfen ist nicht
primär Aufgabe der Muslime. Es gilt eine Front gegen Islamfeindlichkeit aus
allen demokratischen, zivilgesellschaftlichen und religiösen Kräften
aufzubauen, die keinerlei Kompromisse mit Rassismus und Islamfeindlichkeit
eingeht. Für Österreich ist dies angesichts der kommenden Nationalratswahlen im
2013 vor großer Bedeutung.
Für die Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen Tarafa
Baghajati, Obmann
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