Muslimisches Gräberfeld in Graz eröffnet

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Muslimisches Gräberfeld in Graz eröffnet

Muslimisches Gräberfeld in Graz eröffnet

Mit einer sehr stimmungsvollen Zeremonie wurde die Fertigstellung des
muslimischen Teils des Interkonfessionellen Friedhofs in Graz begangen.
In Anwesenheit hoher Vertreter der Stadt Graz, an der Spitze
Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl und muslimischer Repräsentanten
wurde die Einrichtung ihrer Bestimmung übergeben. Bürgermeister Mag.
Nagl erinnerte daran, dass es allen drei monotheistischen Religionen zu
Eigen sei, ihren Toten eine würdige letzte Ruhestätte zukommen zu
lassen. Er betonte, dass es daher der Stadt Graz ein großes Anliegen
gewesen sei, das Projekt umzusetzen und drückte den Wunsch aus, dass
sich somit die muslimischen Bürgerinnen und Bürger von Graz hier noch
stärker verwurzelt fühlen könnten.

Präsident Schakfeh dankte allen, die bei der Verwirklichung des
Projektes ihren Anteil geleistet hätten, sei es von Seiten der Stadt
Graz, insbesondere durch den Herrn Bürgermeister oder durch das
Engagement des Vorsitzenden der Islamischen Religionsgemeinde Graz Dr.
Kamel Mahmoud.

Der Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich
bestätigte, welch große Symbolkraft in Richtung der Integration der
Musliminnen und Muslime von dem muslimischen Gräberfeld ausgehe. Die
muslimische Gemeinde fühlte sich in starkem Maße so verbunden mit
Österreich, dass die Gläubigen auch hier begraben sein wollten, wo
ihre Familien Zukunft und Heimat gefunden hätten.

Auf dem Gelände Kapellenstraße/Alte Poststraße stehen als Teil des
Interkonfessionellen Friedhofs rund 200 Gräber zur Verfügung, die von
der GRAZ AG BESTATTUNG betreut und verwaltet werden. Die Gräber sind gen
Mekka ausgerichtet. Ein eigenes Verabschiedungsgebäude bietet jene
wichtige Infrastruktur, die für die rituelle islamische Bestattung
erforderlich ist. Dazu gehören Sanitärräume, die zur Durchführung der
Totenwäsche notwendig sind. Die Gestaltung der Gräber bleibt den
Hinterbliebenen überlassen. Details sind in der Friedhofsordnung aus dem
Jahre 2007 zu entnehmen, die bestrebt ist größtmögliche Ruhe, Pietät und
Würde herzustellen.

Interkonfessioneller Friedhof:
Alte Poststrasse 343, 8020 Graz
Öffnungszeiten: Von 7 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit, allerdings
längstens bis 20 Uhr.

So gelangen Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Muslimischen
Gräberfeld:
Die GVB-Buslinie 39 fährt täglich von der Uni/Resowi über den
Jakominiplatz bis zur Endhaltestelle Urnenfriedhof.
Bitte steigen Sie an der Haltestelle „Payer- Weyprecht-Strasse“ aus.

Link zur Graz AG Bestattung:

www.grazerbestattung.at

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